Mindener Shopping-Portal geht ans Netz

QR-Codes sind neben freiem WLAN, webcams und Minden App Bausteine im "digitalen Minden". Foto: PR/MMG

QR-Codes sind neben freiem WLAN, webcams und Minden App Bausteine im „digitalen Minden“. Foto: PR/MMG

Minden. Mit Unterstützung von WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG und des Verfü-gungsfonds setzt die Minden Marketing GmbH (MMG) bereits seit einigen Monaten das Projekt „Digitales Minden“ um. Projektbausteine wie freies WLAN für die Innenstadt, QR-Codes für das Mindener Stadtpflaster, Minden-App und Webcams in der City sind nur einige der Schritte auf Mindens Weg in die digitale Zukunft.

Jetzt wurde unter MMG-Federführung ein neues Shopping-Portal für Minden auf den Weg gebracht. Begleitet wird dieses Projektmodul von Partnern aus dem Mindener Einzelhandel, der Werbegemeinschaft Minden, dem Handelsverband Ostwestfalen-Lippe und dem MMG-Arbeitskreis Handel. Einen besonderen Fokus bei der Initiative „Digitales Minden“ legen die Akteure auf die Bereiche Shopping und Gastronomie, die unter dem Aspekt „Erlebniseinkauf“ digital mit den Angeboten aus Tourismus, Historie, Events und Kultur vernetzt werden.

In den vergangenen Monaten hat die MMG intensiv an einem Shopping-Portal für Minden gearbeitet, das im Sinne eines „digitalen Schaufensters“ einen umfassenden Überblick über das heimische Einkaufs- und Gastronomieangebot gibt. Mehr als 300 Innenstadtgeschäfte aus den Bereichen Shopping und Gastronomie werden hier bereits sortiert nach ihrem Angebotsspektrum präsentiert. Dieser Service der MMG ist für die Mindener Innenstadtakteure unentgeltlich. Die umfassenden Portalinhalte wurden bereits vor einigen Wochen für eine Abstimmungsphase übergangsweise zugänglich gemacht und werden nun gemeinsam mit den eingebundenen Partnern aus Werbegemeinschaft, Handelsverband und Arbeitskreis Handel für die Öffentlichkeit freigeschaltet.

„Bei der Konzeptentwicklung haben wir uns an Expertisen von Fachleuten, einschlägigen Studien und best practice-Beispielen aus anderen Städten orientiert“, erläutert MMG-Geschäftsführer Dr. Jörg-Friedrich Sander. Dürfe man den Experten Glauben schenken, so funktioniere Stadt auch morgen noch als Marktplatz, nur künftig nicht nur gepflastert, sondern auch als virtuelle Kanäle, die Offline- und Onlinewelt verknüpften, und das mitten in der Einkaufsstraße. Dabei stehe das Mobiltelefon im Zentrum und werde einer der wichtigsten Kanäle für die Kundenansprache. Stationäre Händler und andere Akteure in der Innenstadt sollten diesen Kanal besetzen, um im Alltag der Kunden präsent zu sein und sie mit genau auf sie zugeschnittenen Angeboten kontextbezogen anzusprechen. Hierzu baue man ein intelligentes Touchpoint-Management-System auf, das alle (Verkaufs-)Kanäle im Sinne eines Multi-Channel-Ansatzes vernetze, so Sander.

Die fortschreitende Digitalisierung und die immer größer werdende Zahl der Smartphone Nutzer (2009: 6,3 Millionen / 2015: 45,6 Millionen in Deutschland) mache es erforderlich, das breite Mindener Einkaufsangebot in die digitale Welt zu übertragen, stellt Horst Dittrich, Sprecher des Arbeitskreises Handel und Inhaber des Mindener Modegeschäftes „Dittrich“ fest. „Gestern der Stadtführer, heute das Shopping Portal.“ Minden sei auf dem richtigen Weg, sich digital neu aufzustellen.

„Mit dem Shopping-Portal bietet sich die große Chance, das breite Einkaufsangebot in Minden in seiner Gesamtheit gebündelt zu präsentieren“, erläutert Jürgen Ahrens, Vorsitzender des Handelsverbandes OWL in Minden und geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Hagemeyer. Mit mehr als 300 City-Angeboten auf dieser Plattform könne es gelingen, so die Vorsitzende der Werbegemeinschaft Minden, Daniela Drabert, Minden als digitales Einkaufscenter mit einem breiten Warensortiment bekannter zu machen und neue Kaufkraft für Minden zu gewinnen. „Die Kunden könnten schon außerhalb der Geschäfte in der Stadt über ihre Smartphones auf besondere Angebote aufmerksam gemacht werden. Das würde den Erlebniseinkauf noch stärker betonen.“

Von der ersten Konzeptidee bis zur Umsetzung war das Projekt „Shopping-Portal Minden“ ein abstimmungsintensiver Prozess. „Von anfänglichen Gesprächen mit dem Mindener Einzelhandel, über die Zusammenstellung der Adresslisten und Bilderfassung der Geschäftszeilen, bis hin zur anschließenden Eingabe und Korrektur aller Informationen war das Projekt eine Herausforderung“, so MMG-Projektmanagerin Alena Strauch, die als Ansprechpartnerin bei der MMG für den Handel weiterhilft. Technisch unterstützt wird das Projekt durch Andreas Schöneberg von der Agentur Mediensalat, in Teilen redaktionell betreut vom Pressebüro Hans-Jürgen Amtage | Amtage Medientext.

Die Umsetzung und Weiterentwicklung des Konzeptes „Digitales Minden“, unter anderem mit WLAN und dem neuen Portal, sei, so Jörg-Friedrich Sander, ein „System im Fluss“, das quasi als Dauerauftrag ständig neu konfiguriert und angepasst werden müsse. Die digitale Zukunft habe erst begonnen. Es gelte, die richtigen für Minden funktionierenden Module anzupacken und diese mit allen Partnern und Unterstützern gemeinsam weiter zu entwickeln.

Mit der pragmatischen Umsetzung des Zukunftsprojektes „Digitales Minden“ möchte die MMG im Verbund mit ihren Partnern die Attraktivität der Innenstadt fördern und besonders auch den Mindener Einzelhandel und die Gastronomie unterstützen. Als Dauerauftrag sei die Umsetzung des Konzeptes auch unter Imageaspekten im Sinne von Stadt- und Standortmarketing eine große Chance für Minden.

Shopping-Portal auf Minden-erleben.de

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