IHK: Selbstständigkeit bleibt Alternative

Margrit Harting, Vizepräsidentin Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) und Peter Eul, Vorstandsmitglied Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, eröffneten im Preußen-Museum Minden den Existenzgründungs- und Jungunternehmenstag Minden-Lübbecke. Foto: IHK

Margrit Harting, Vizepräsidentin Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) und Peter Eul, Vorstandsmitglied Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, eröffneten im Preußen-Museum Minden den Existenzgründungs- und Jungunternehmenstag Minden-Lübbecke. Foto: IHK

Minden. Es besteht nach wie vor Interesse an einer Selbständigkeit. Das wurde jetzt beim Existenzgründungs- und Jungunternehmenstag der Mindener Zweigstelle der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) und der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld (HWK) im Mindener Preußen-Museum mit rund 70 Teilnehmern deutlich.

IHK-Vizepräsidentin Margrit Harting und HWK-Vorstandsmitglied Peter Eul sehen in einer Selbstständigkeit große Chancen zur Verwirklichung eigener Ziele und Ideen bei hohem persönlichem Engagement. Es mache Spaß und sei zugleich spannend, sein eigener Chef zu sein. Neue Unternehmen mit neuen Ideen schafften Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Aber auch die Übernahme bestehender Unternehmen sei oft eine interessante Möglichkeit. Weiterhin zunehmender Beliebtheit erfreuten sich Nebenerwerbsgründungen. Nahezu jeder zweite gründe im Nebenerwerb.

In allen Fachvorträgen von der Unternehmensplanung über soziale Absicherung, Steuern und Fördermöglichkeiten bis zu Bankengesprächen und Marketing wurde deutlich: Existenzgründung bedarf einer gründlichen Vorbereitung, so die IHK und HWK. Beratungsmöglichkeiten beispielsweise von den Kammern sollten wahrgenommen werden. Neben den fachlichen Kenntnissen müssten auch kaufmännische Kenntnisse vorhanden sein und das persönliche Umfeld müsse zur Selbständigkeit passen.

Bei einer Haupterwerbsgründung sei die Bereitschaft zu Arbeitszeiten von weit über 40 Stunden pro Woche erforderlich. Gespräche mit Banken müssten gut vorbereitet sein und vom Gründer persönlich geführt werden. Und: Jungunternehmer sollten sich immer wieder eine „Auszeit“ nehmen, um ein Zwischenfazit zu ziehen und über das Unternehmen, die Zukunft und die Ziele nachzudenken.

IHK Minden
Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe

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