Gofuture eröffnet Jugendlichen Blick in 170 Berufsbilder

Wie sieht der Weg zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann sowie in andere Berufe aus? Antworten gibt es bei der Gofuture. Foto: Pressebüro Amtage

Wie sieht der Weg zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann sowie in andere Berufe aus? Antworten gibt es bei der Gofuture. Foto: Pressebüro Amtage

Minden-Lübbecke (PAM). Mit einer Reihe von Neuerungen ist gestern die Berufsinformationsbörse des Kreises Minden-Lübbecke, Gofuture, gestartet.

In der Mindener Kampa-Halle präsentieren sich noch bis Samstag 93 Aussteller aus dem Mühlenkreis mit mehr als 170 Berufsbildern. Bereits am Vormittag informierten sich hunderte Schülerinnen und Schüler an den Ständen. Die inzwischen 17. Gofuture soll auch in diesem Jahr den jungen Leuten dabei helfen, den Schritt in den Ausbildungsmarkt mit seinen Möglichkeiten zu erleichtern, sowie erste Kontakte zu Ausbildern und Auszubildenden herzustellen.

Landrat Dr. Ralf Niermann betonte bei der Eröffnung vor Vertretern aus Wirtschaft und Politik, dass Ausbildungsmessen wie die Gofuture, die BAM in Espelkamp oder die Step-One in Bad Oeynhausen wichtige Schnittstellen zwischen Jugend und Unternehmen seien. Die Vielzahl der Informationen bilde eine ausgezeichnete Möglichkeit, das umfangreiche berufliche Angebot auszuloten.

Landrat Niermann bei Gofuture: Geben Sie Flüchtlingen eine Chance!

Niermann verwies darauf, dass die aktuelle Gofuture Neuerungen mit sich bringe. Darunter das Azubi-TV, das auf der Internetseite der Börse, go-future.minden-luebbecke.de, und dem Kreis-Portal über Veranstaltungen und Angebote berichte. Ein Arbeitsheft für Schüler und Lehrer eröffne außerdem die Möglichkeit, den Besuch der Messe vor- und nachzubereiten. Im nahegelegenen Handwerksbildungszentrum gibt es heute zudem eine Unternehmens- und Ausbildungswerkstatt für kleinere Unternehmen.

Ausdrücklich erinnerte der Landrat an das Informationsangebot für junge Flüchtlinge und rief dazu auf: „Geben Sie diesen jungen Menschen eine Chance.“ Denn die Eingewöhnungsphase sei für viele Geflohene abgeschlossen, viele machten jetzt ihre Schulabschlüsse und stünden damit vor dem Übergang zur Ausbildung.

In Vorträgen informierte der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung des Kreises, Oliver Gubela, über Bausteine der Berufsorientierung, die jetzt auf Initiative der Kreisverwaltjung geschaffen wurden. Diese Bausteine lieferten den Auszubildenden Begleitung und Hilfe und nutzten das vorhandene Netzwerk aller Beteiligten.

Frauke Schwietert, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Herford, gab einen Einblick, wie Potenziale der AfA genutzt werden können, um geflüchtete junge Menschen in den Betrieben zu beschäftigen. Nach Einrichtung des Integrationpoints vor gut einem Jahr konnte die Arbeitsagentur vor wenigen Wochen bereits eine Vielzahl von Erfolgen bei der Integration junger Flüchtlinge in den Ausbildungsmarkt vorweisen.


Die Gofuture in der Kampa-Halle ist heute, Freitag, von 9 bis 16 Uhr, und morgen, Samstag, von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

© Text und Foto: Pressebüro Hans-Jürgen Amtage, Minden

 

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