Schomer-Ausstellung „Bilder der Zeit“ endet am Sonntag

Federzeichnung von Ernst Schomer: Spätheimkehrer – Er kam heim um zu sterben, 1946. Foto: © W. Schomer

Federzeichnung von Ernst Schomer: Spätheimkehrer – Er kam heim um zu sterben, 1946. Foto: © W. Schomer

Minden. Nur noch bis zum kommenden Sonntag, 28. Juni, läuft im Mindener Museum die Sonderausstellung „Bilder der Zeit – 1945: 50 Federzeichnungen von Ernst Schomer“. Dann endet die Präsentation nach acht Wochen.

Ernst Schomer (1915-2005) hielt in 50 Federzeichnungen seine Impressionen aus Kriegs- und Nachkriegszeit fest. Der Künstler war Augenzeuge einer krisenhaften Zeit, die mit Begriffen wie „Befreiung“, „Neuanfang“ oder „Stunde Null“ belegt wird. Seine Bilder zeigen wenig Hoffnungsvolles. Im Gegenteil: Ausweglosigkeit, menschliche Abgestumpftheit und Verrohung sind die Themen seiner Zeichnungen. Die Werke des Mindener Künstlers nähern sich aus kunsthistorischer Perspektive der Zäsur des vor 70 Jahre endenden Zweiten Weltkriegs und des NS-Regimes.

Mindener Museum, Dienstag bis Sonntag, 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen.
Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de

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