CDU und Piraten üben Kritik an Erklärung von Steinmetz

Archivfoto mit Symbolcharakter: Der Kreisvorsitzende der Piraten Minden-Lübbecke, Frank Tomaschewski (l.), und der Bürgermeisterkandidat in spe, Ulrich Stadtmann (CDU). Foto: Piraten Mi-Lk

Archivfoto mit Symbolcharakter: Der Kreisvorsitzende der Piraten Minden-Lübbecke, Frank Tomaschewski (l.), und der Bürgermeisterkandidat in spe, Ulrich Stadtmann (CDU). Foto: Piraten Mi-Lk

Minden. Kritik an den Verlautbarungen des Fraktionssprechers der Mindener Initiative (MI), Harald Steinmetz, zur Kandidatur von Ulrich Stadtmann (CDU) als Bürgermeister äußerten jetzt die Vorsitzenden von CDU und Piraten, Lutz Abruszat und Frank Tomaschewski, in einer gemeinsamen Presseerklärung.

„Ausgerechnet die MI, die sich monatelang nicht an der Bürgermeistersuche beteiligt hat, meldet sich jetzt zu Wort. Das hat schon ‚Geschmäckle‘, wenn der Fraktionsvorsitzende der MI jetzt eine gemeinsame Findung als Ideallösung fordert“, kritisiert Lutz Abruszat. Frank Tomaschewski wird noch deutlicher: „Trotz Einladung hat sich die MI nicht an der Bürgermeisterkandidatensuche beteiligt.“

Besonders befremdlich finden die Vertreter von CDU und Piraten die Äußerungen, da Harald Steinmetz durch seine Nichtbeteiligung die Diskussionen und Entwicklungen der letzten Monate überhaupt nicht beurteilen könne, sich aber jetzt anmaße, Kritik an anderen Parteien bzw. Bündnissen zu üben, heißt es in der Pressemitteilung. Dies zeige auch deutlich, wie unzufrieden man innerhalb der MI anscheinend mit dem SPD-Kandidaten sei.

Bei den Vertretern des Bündnisses aus CDU, Grünen, FDP, Bürger-Bündnis Minden und Piraten sei seit Wochen klar, die Mitgliederentscheide an der Basis sind das Fundament für eine erfolgreiche Bürgermeisterkandidatur. Diese Entscheidungen hätten alle Beteiligten in ihren Mitgliederversammlungen getroffen.  Die Entscheidung des Rückzuges eines Kandidaten aus privaten Gründen sei nicht nur menschlich, sondern auch politisch zu respektieren.

„Mit der Entscheidung der Vorstände in den letzten Tagen, Ulrich Stadtmann als Nachfolger zu präsentieren, ist kein ‚Kandidat aus dem Hut gezaubert worden‘, sondern die Vertreter der Vorstände des Bündnisses werden ihren Mitgliedern einen Vorschlag zur Entscheidung vorlegen, um weiterhin die Kandidatur auf eine breite Basis zu stellen“, so Lutz Abruszat und Frank Tomaschewski. In Anbetracht der Kürze der Zeit bis zum Wahltag sei es nur folgerichtig, kurzfristig einen kompetenten Nachfolger zu finden. Dies ist nach Meinung der Vorstandsvertreter gelungen.

Statt ständig „Nörgelpolitik zu betreiben“, empfehlen die Vorsitzenden von CDU und Piraten dem MI-Fraktionssprecher, sich zukünftig besser zu informieren und vor allen Dingen sich an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen und Verantwortung für die Stadt Minden in dieser Frage zu übernehmen. „Wir laden die MI herzlich hierzu ein.“

Link zum Text „Mindener Initiative: Stadtmann-Kandidatur hat Geschmäckle

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