Brunnen am Wesertor bei flotter Musik eingeweiht

Der Brunnen am Wesertor in Minden wurde saniert und bei flotter Musik des Ensembles der Musikschule eingeweiht. Foto: Pressestelle Stadt Minden

Der Brunnen am Wesertor in Minden wurde saniert und bei flotter Musik des Ensembles der Musikschule eingeweiht. Foto: Pressestelle Stadt Minden

Minden (MiX). „Wasser marsch“ hieß es jetzt am Brunnen in der Bäckerstraße. Nach sechs Jahren außer Betrieb ist das 1980/81 entstandene Bauwerk am Wesertor nun saniert. 30.000 Euro hat die Gebäudewirtschaft der Stadt Minden in die Baumaßnahme gesteckt, die im Mai 2017 begonnen wurde und jetzt abgeschlossen werden konnte. Über das wieder laufende Wasser freuten sich nicht nur Anlieger und Passanten. In erster Linie waren es die Kinder, die ihren Spaß am revitalisierten Brunnen hatten.

Dieser ist nach einem Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Prof. Spengelin und Rösner im Auftrag der Stadt Minden vor 37 Jahren errichtet worden. Als Materialien wurden Obernkirchener Sandstein und Betonelemente verwendet. Das Wasser fließt aus der obersten in die drei folgenden Schalen und ergießt sich dann in das mehrfach gestufte untere Becken. Das „Klettern verboten“-Schild fand bei den Kindern wenig Beachtung – ist es doch auch zu verlockend auf den „Turm“ zu krabbeln und die Klappen am Brunnen zu betätigen, um damit das Wasser „umzuleiten“. Trotz vielfach beobachteter Missachtung weist die Gebäudewirtschaft der Stadt darauf hin, dass der Brunnen kein Spiel-Brunnen ist und das Beklettern auf eigene Gefahr geschieht.

Brunnen und neues Spielgerät

Zahlreiche Gäste und Zaungäste waren gekommen, als die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrieke Schulze das Projekt vorstellte und sich auch persönlich über die Wieder-Inbetriebnahme freute. „Minden ist hier nicht nur um eine, sondern gleich zwei Attraktionen reicher“, strich Schulze heraus. Denn: Nicht nur der Brunnen sorgt künftig für Spaß, sondern auch ein neues Spielgerät, das die Sparda-Bank Hannover zu ihrem 25-jährigen Geschäftsstellen-Jubiläum am Standort Minden der Stadt gespendet hat. Der von Regionalleiter Christian Conrad vorgestellte, neue Murmeltisch fordert nun am oberen Ende der Bäckerstraße die Geschicklichkeit von Jung und Alt.

Winterpause naht

Noch rund zwei Wochen wird das Wasser im Brunnen am Wesertor laufen. Dann geht er zunächst in die „Winterpause“ – wie alle Brunnen in der Innenstadt. „Minden ist nicht nur eine Stadt am Wasser, sondern auch eine mit viel Wasser in der Innenstadt“, wies die stellvertretende Bürgermeisterin auf die größer gewordene Zahl an Brunnen und Wasserspielen hin. Diese würden auch dazu einladen, eine Wasserrallye zu machen, so Schulze. Beginnend am Wesertor, passiere man zunächst den „Weserspucker“ am Poos und komme am Markt zum Fontänen-Wasserspiel. Weiter – vorbei an zwei Trinkwassersäulen (Scharn und Obermarktstraße) – geht’s dann zum neuen Wassertisch am Kaak. Wer dann noch Lust auf weiteres „Nass“ hat, könne sich noch am Manzelbrunnen vor der „Alten Regierung“ (Weserglacis) und am Brunnen auf dem Kleinen Domhof erfrischen.

Die Wieder-Einweihung des Brunnens auf der Bäckerstraße wurde musikalisch von den Blechbläsern und dem Orchester der Mindener Musikschule begleitet. Die jungen Musikerinnen und Musiker hatten in dieser Zusammensetzung bisher noch keinen öffentlichen Auftritt und feierten am vergangenen Samstag ihre Premiere. Geleitet wurde das im Auftrag der Kreativgruppe Baustellenmarketing engagierte Orchester von Beatriz Sirvent i Romero und Joachim Krugmeier. Nach dem offiziellen Teil gab es alkoholfreie Cocktails – gemixt von Quartiermanager Guido Niemeyer – sowie spontan verteilten Sekt vom benachbarten Eiscafé.

Minden.de

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