Matthias Beier kündigt Bürgermeisterkandidatur in Minden an

Minden. Matthias Beier, Kreistagsabgeordneter der Unabhängigen Wählergemeinschaft UB-UWG im Mühlenkreis, hat seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Minden angekündigt. In einer Pressemitteilung erklärt der Kommunalpolitiker, der auch schon für das Landratsamt kandidierte : „Die Unabhängige Bürgerpolitik – Unabhängige Wählergemeinschaft (UB-UWG) hat die erforderlichen Wahlpapiere eingereicht. Die Kandidatur des Kreistagsabgeordneten Matthias Beier steht damit fest.“

Matthias Beier (UB-UWG). Foto: PR

Matthias Beier (UB-UWG). Foto: PR

Als ein wichtiges Wahlziel nennt der Kandidat die Planung einer Westfalen-Arena Minden, welche von ihm in den Gremien des Kreises angeregt und angestoßen worden sei. Matthias Beier: „Beim Thema Westfalen-Arena ist höchste Eile geboten, so dass eine lahmende Lokalpolitik sehr fatal wäre. Wenn Minden an Attraktivität verliert, nämlich Verlust von Stadthalle und Doppelaula und bevorstehender Brandschutzschließung der Kampa-Halle, dann würde dies einen echten Abstieg bedeuten.“

Der Kandidat der UB-UWG betont, dass er seit seinen Kandidaturen in 2004, 2007, 2009 und 2014 das Bemühen um Entwicklungschancen und Verbesserungen in den Vordergrund gestellt habe. Ausserdem verspricht der Kandidat um das Bürgermeisteramt mehr Meinungsaustausch und Diskussion. Beier sagt dazu: „Ob es gelingt oder misslingt, Ideen und Konzepte zusammen zu fügen, hängt sehr vom Bürgermeister ab. Nur gelegentlich Stadtplaner zu beauftragen, die Minden gerade einmal auf der Landkarte gesehen haben, bringt keine guten Ergebnisse.“

Auch die aktuelle Innenstadtplanung ist ein Thema für den Bürgermeisterkandidaten der Unabhängigen Wählergemeinschaft. Matthias Beier: „Ich hatte bei der Auswahl der Gehwegplatten kritisiert, dass man dunklere Farbtöne nicht in die Vorauswahl nahm. Aus einem Musterplatten-Set wählten dann Passanten und Interessierte per Stimmkarte ihre Wunschfarbe. Es war jedoch eine Wahlmanipulation, denn dunklere Platten waren auf den Stimmzetteln nicht auswählbar. Die zu hellen und reinigungsproblematischen Platten sind ein Ergebnis dieser manipulierten Vorauswahl.“ Die hellen Platten sind nun bereits Realität, also nicht mehr umkehrbar. Bei der weiteren Planung könnte aber noch etwas verändert werden.

Einen Blick voraus wirft der Bürgermeisterkandidat auch auf die zukünftige Stadtverwaltung: „Die nunmehr in der Presse nachlesbare Rückschau der ausscheidenden zwei Beigeordneten bestätigt meine Beobachtungen. Interne Kommunikationsprobleme blockieren sinnvolle Entscheidungsfindungen. Wenn Verwaltungsleute täglich erleben, wie Parteileute taktieren und manövrieren, dann färbt es natürlich ab. Die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung stufe ich bezüglich der Diskussionskultur aber durchaus als gut ein. Wichtig wäre, dass man zukünftig schneller konzeptionelle Linien erarbeitet. In diesem Punkt wird die Person des neugewählten Bürgermeisters den wichtigsten Faktor ausmachen. Wer Bürgermeister werden will, sollte sich diesem bewusst sein.“

Mit der angekündigten Kandidatur von Matthias Beier für das Bürgermeisteramt hat sich die Zahl der Kandidaten auf vier erhöht. Ins Rennen gehen wollen ebenfalls Michael Jäcke (SPD), Ulrich Stadtmann (CDU) und der Unabhängige Jürgen Schnake. Bei der Bürgermeisterwahl im September wird es auf jeden Fall einen neuen Amtsinhaber geben, da das amtierende Stadtoberhaupt Michael Buhre (SPD) nicht wieder zur Wahl antritt.

Die ausführliche Presseerklärung von Matthias Beier finden Sie hier

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One comment on “Matthias Beier kündigt Bürgermeisterkandidatur in Minden an
  1. „Die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung stufe ich bezüglich der Diskussionskultur aber durchaus als gut ein.“

    Verblüffende Aussage. In den letzten vier Jahren habe ich Matthias Beier in praktisch keiner Ratssitzung als Gast gesehen. Schon gar nicht von Anfang bis Ende.

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